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Herzlich Willkommen! Sie befinden sich auf der Seite des ersten freien Instituts für Pilzkrankheiten, das im Mai 2004 gegründet wurde.

News

Ringversuchsbericht 491/2016/2: Hautpathogene Dermatophyten, Hefen, Schimmelpilze

Der dermatomykologische Ringversuch wurde zum 19. Mal durchgeführt. Mit 1324 Teilnehmern wurde die höchste Anzahl seit Bestehen des Ringversuchs im Jahr 2000 erreicht. Es nahmen 1099 niedergelassene Dermatologen, 60 Hautkliniken und 165 mikrobiologische Laboratorien teil, darunter 22 aus dem Ausland. Auch in der Qualität erwies sich der vorliegende Ringversuch als der bislang erfolgreichste. Es wurde gebeten, folgende vier Keime zu identifizieren: T. violaceum, M. gypseum, S. brevicaulis und C. albicans. Insgesamt wurden 4.961 korrekte Diagnosen abgegeben (93,7%). Nur 335 Diagnosen waren falsch beziehungsweise unvollständig (6,3%). 1077 Kolleginnen und Kollegen bestimmten alle vier Keime richtig, darunter 889 niedergelassene Dermatologen. 1262 Teilnehmer erhalten ein Zertifikat (95,3%).

Ringversuchsbericht 491/2015/2: Die Tinea capitis und ihre Erreger

Der 17. Ringversuch Dermatomykologie war der erste nach Inkrafttreten der Rilibäk zum 1.4. 2015 und damit der erste Pflichttest in dieser Disziplin. Entsprechend der aktuellen epidemiologischen Entwicklung lautete das Thema dieses Ringversuchs:

„Tinea capitis – zoophile, anthropophile und geophile Dermatophyten“

Rekord-Teilnehmerzahl
Es nahmen 1244 Kolleginnen und Kollegen teil. Das ist die höchste Anzahl seit Bestehen des Ringversuchs im Jahr 2000. Der Anteil der Dermatologen stieg im Vergleich zum Vorjahr nochmals um 239 auf 1000 Personen und hat sich damit seit dem Jahr 2008 mehr als verdoppelt. 844 Kolleginnen und Kollegen erreichten den Bestwert von 4 richtigen Identifikationen (67,8%). 1052 Teilnehmer erlangten ein Zertifikat, für das 3 Keime richtig identifiziert werden mussten (84,6%). Die mittlere Identifikationsrate der 4 Erreger lag bei 86,7% und war damit um 3,3% höher als der 16jährige Allzeit-Mittelwert des Ringversuchs. Am sichersten identifiziert wurde M. gypseum (97,1%), vor M. canis (93,2%), T. tonsurans (80,2%) und A. benhamiae (76,1%).

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10-jähriges Bestehen
Das Institut besteht im Mai 2014 seit 10 Jahren. Wir danken allen Partnern für die bisherige Zusammenarbeit und unseren Patienten für das entgegenbrachte Vertrauen.

"Antimykotika von A-Z" 2011 neu erschienen
Hans-Jürgen Tietz, Therapie der Mykosen von der Ambulanz bis zur Intensivmedizin, 5., neu bearbeitete und erweiterte Auflage, © 2011 Ligatur Verlag für Klinik und Praxis, Stuttgart Mehr

Therapiekonzept für Patientinnen mit chronischen Vaginalmykosen
Das Institut für Pilzkrankheiten hat ein Therapiekonzept zur Behandlung von Problem- Infektionen (C. glabrata, C. krusei) entwickelt und publiziert: Treatment of chronic vulvovaginal candidiasis with posaconazole and ciclopiroxolamine. Health, Vol.2.: 391-394 (2010)

Heinz-Spitzbart-Preis 2006
Prof. Hans-Jürgen Tietz wurde seitens der European Society for Infectious Diseases in Obstetrics and Gyneacology (ESIDOG) für die Arbeit "Minimale Hemmkonzentrationen der neuen Spezies Candida africana gegenüber Bifonazol, Fluconazol und Itraconazol" der Heinz-Spitzbart-Preises 2006 zuerkannt.